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Sukkot

„Sukkot“ bedeutet „Hütten“ und spielt auf die Wüstenwanderung der Juden nach dem Auszug aus Mizrajim an. Die deutsche Bezeichnung des Fests ist „Laubhüttenfest“, da das Dach für gewöhnlich aus Laub besteht. Das Fest Sukkot hat mit „Chag HaAssif“ („Fest des Einsammelns“) und „Sman Simchatenu“ („Zeit unserer Freude“) weitere Namen. Der erste Name bezieht sich darauf, dass die Juden in früherer Zeit vor allem von der Landwirtschaft lebten. Zur Zeit von Sukkot wurden die letzten Ernten eingeholt und die Bevölkerung konnte sich von den Strapazen, die damit verbunden waren, erholen – es war eine „Zeit der Freude“.

Zentral für das Fest ist die Mizwa, in Sukkot zu wohnen. Damit eine solche Sukka („Hütte“) koscher ist, muss sie einige Bedingungen erfüllen. Sie muss aus mindestens drei Wänden bestehen und mindestens 75 cm lang und breit sein. Das Dach muss aus einem Material beschaffen sein, das in der Erde wächst und sollte mehr Schatten spenden als Sonne hindurchlassen. Durch das Dach müssen nachts die Sterne zu sehen sein. Um koscher zu sein darf eine Sukka nicht unter einem Hausdach oder ähnlichem aufgestellt werden. Es ist Brauch, die Sukka schön zu schmücken und zu gestalten. Da das Wohnen in der Sukka eine Mizwa ist, wird beim Aufenthalt in der Sukka eine besondere Bracha gesprochen („der uns befohlen hat, in der Sukka zu wohnen“). Kleine Imbisse dürfen außerhalb der Sukka eingenommen werden, aber alle regulären Mahlzeiten sollen während der Sukkot-Woche in der Sukka eingenommen werden – außer im Fall von Regen und Kälte.

Ein weiteres wichtiges Kennzeichen von Sukkot sind „Arba´at HaMinim“, die „Vier Arten“ (auch genannt „Lulaw“): Etrog (Zitrusfrucht), Lulaw (Palmzweig), Hadassim (Myrtenzweig), Arawot (Bachweidenzweig). Man verwendet sie während des Gebets zum sogenannten „Lulaw-Schütteln“ und der Umzüge um die Bima.

Hoschana Raba, Schmini Azeret und Simchat Tora

Sukkot wird vom 15. bis 21. Tischri begangen. Der siebte Tag wird „Hoschana Raba“ genannt, und hier finden in der Synagoge besondere Umzüge mit den „Arba´a Minim“ statt. „Schmini Azeret“, der „Achte Tag der Versammlung“, ist am 22. Tischri und soll – als achter Tag – Sukkot abschließen. Hier sind keine der für Sukkot eigenen Mizwot zu beachten, man sitzt also nicht mehr in der Sukka und verwendet die „Arba´a Minim“ nicht mehr. Zu Schmini Azeret spricht man ein besonderes Gebet um Regen.

Simchat Tora wird am 23. Tischri gefeiert und ist ein von Sukkot unabhängiges Fest. Der Begriff „Simchat Tora“ bedeutet „Tora-Freudenfest“. Während eines besonders festlichen G-ttesdienstes zieht man mit allen vorhandenen Tora-Rollen durch die Synagoge, singt und tanzt.

Aus Anlass des Fests gibt es eine besondere Toralesung, während der der jährliche Zyklus der wöchentlichen Toralesungen abgeschlossen wird. Im direkten Anschluss daran nimmt man die Lesung der Tora erneut auf, die wieder mit dem ersten Buch Mosche beginnt.

Es ist eine besondere Ehre, zu dieser Gelegenheit eine Alija zu erhalten. Als „Chatan Tora“ wird derjenige bezeichnet, für den die letzten Verse des 5. Buches vorgelesen werden. „Chatan Bereschit“ ist derjenige, für den der Beginn des 1. Buches Mosche vorgetragen wird.

Mit freundlichen Grüßen, בשלום Jonathan Grünfeld

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