Leitlinien des Albert-Einstein-Gymnasiums Düsseldorf

Das Albert-Einstein-Gymnasium steht allen Konfessionen offen. Es verfolgt das Leitziel, es jüdischen Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, eine jüdische Identität zu entfalten und zu stärken. Unter Beachtung der staatlichen Lehrpläne gewinnen Unterricht und Schulleben ein spezifisch jüdisches Profil u. a. durch den Bezug zu Fächern „Jüdische Religionslehre“, „Ivrit/Hebräisch“, sowie der Gliederung des Schuljahres nach den jüdischen Feier- und Festtagen. Die Erziehung orientiert sich auch an zentralen Werten und Traditionen des Judentums, wobei auf Respekt gegenüber den Ansichten und Lebensformen anderer besonders geachtet wird. Sie steht mit ihrem Bildungsangebot als Zeichen für gelebtes Judentum in der Bildungslandschaft von Nordrhein-Westfalen. Leitend für die weltanschauliche Basis und Ausrichtung dieser Schule ist die Anerkennung des jüdischen Volkes, der Existenz Israels und die Achtung der Lebensweise aller im Judentum bestehenden Richtungen.

Das Albert-Einstein-Gymnasium stellt sich dem Erziehungsauftrag, Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, sich zu selbstständigen, demokratisch eingestellten Persönlichkeiten zu entwickeln. Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums sollen die Kompetenz erwerben, sich im Bewusstsein ihrer Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit sowie dem jüdischen Volk eine Haltung zu zeigen, die von der Anerkennung der Gleichberechtigung aller Menschen, von der Achtung jeder ehrlichen Überzeugung und von der Anerkennung der Notwendigkeit einer humanen Gestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse sowie einer friedlichen Verständigung der Völker bestimmt ist. Das Albert-Einstein-Gymnasium ist ein Lernort für gemeinsames Leben in der Spannweite von Toleranz, Akzeptanz und Integration. Dies gilt im Hinblick auf Unterschiede in Bekenntnis und Herkunft, aber auch das Leistungsvermögen innerhalb der Schülerschaft.