Am vergangenen Freitag verabschiedete das AEG Oberrabbiner Evers und Rebbezin Chana. Nach fünf Jahren in Düsseldorf steht für Familie Evers in diesem Sommer der Beginn des wohlverdienten Ruhestands an. Zur Verabschiedung versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler des AEGs bei sommerlichen Temperaturen auf dem Schulhof. In ihren Abschiedsreden dankten Schulleiter Herr Anger, Schülervertreter Peter (9b) und Herr Grünfeld Familie Evers für ihr Engagement in der Jüdischen Gemeinde und deren Institutionen. Dies gilt insbesondere für unser jüdisches Gymnasium. Wann immer Oberrabbiner Evers gebraucht wurde, war er zur Stelle – mit einem guten Ratschlag, einer „Drosche“ oder bei jüdischen Festen und Feiertagen. Unvergessen ist auch die Lehrerfortbildung zu Beginn des Schuljahres, bei der Oberrabbiner Evers die jüdische Religion mit Witz und Humor  vermittelte. Für all das sprachen die Redner Oberrabbiner Evers ihren Dank aus und überreichten ihm Geschenke des AEG und der Schülerschaft. Unter anderem erhielt er eine „Megillat Albert-Einstein-Gymnasium“: In dieser Rolle finden sich neben Bildern des Kollegiums und der Klassen auch ihre Unterschriften. Zudem trug sich Oberrabbiner Evers in das Gästebuch des Gymnasiums ein. Bei seinen Abschiedsworten bemerkte Oberrabbiner Evers, dass seine erste „Amtshandlung“ als Oberrabbiner von Düsseldorf eine Rede zur Einweihung des jüdischen Gymnasiums war. Mit seiner jetzigen Rede, die seinen Abschied markiert, schließt sich also ein Kreis. Oberrabbiner Evers wünscht allen Schülerinnen und Schülern, ihren Familien und dem Kollegium des AEG „Behazlacha“ und weiterhin gutes Gelingen. Musikalisch begleitet wurde der Abschied von Liedern und Gitarrenklängen, vorgetragen von Kantor Malinsky.